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Schweiz & Welt

Wohnen war im Dezember teurer – oder doch billiger?

Südostschweiz
04.01.2019, 10:29 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Das Immobilienportal «homegate.ch» hat die Angebotsmieten im Dezember untersucht und dabei festgestellt, dass sie im Schnitt um 0,27 Prozent angestiegen sind. Besonders Zug (+1,26), Nidwalden (+1,01) und Graubünden (+0,8) würden mit einem Plus ins Auge stechen, wie es in einer Mitteilung heisst.

In den Kantonen Bern, Basel-Stadt, St. Gallen, Thurgau, Freiburg und Jura sind die Angebotsmieten hingegen gesunken. Den stärksten Rückgang der Preise verzeichnete Neuchâtel (–0.9).

Das ziemliche Gegenteil der obigen Mietpreisentwicklung will dagegen das Immobilienportal immoscout24.ch festgestellt haben. «Wohnungssuchende können sich freuen: Die inserierten Mietpreise in der Schweiz sind im vergangenen Jahr erneut gesunken», fasst die Nachrichtenagentur Keystone-SDA deren Auswertung zusammen. Die Angebotsmieten sanken im Dezember um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat und fielen damit auf ein Jahrestief, heisst es weiter.

Nach einem Preisanstieg in der ersten Jahreshälfte sanken die Mieten in der zweiten jedoch wieder deutlich bis schliesslich gar unter den Anfangswert. Welche Auswertung nun näher an der Realität ist, das müsste wohl jemand auswerten, der nicht direkt vom Geschäft mit Mieterwechseln und Umzügen profitiert... (so/sda)

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