Wenn man sich kennt, funktioniert es besser
Die IG Kommunikationsagenturen Graubünden gibt es seit einem Jahr. Ziel der Organisation ist es, der Kommunikationsbranche in Graubünden ein Gesicht zu geben. Die Idee entstand insbesondere dadurch, dass Aufträge aus Graubünden oft an ausserkantonale Agenturen vergeben wurden. Dem soll mit der IG entgegengewirkt werden. Sie soll die Kompetenzen im Kanton sichtbar machen, den Austausch zwischen Dienstleister, Politik und Wirtschaft fördern und die Vernetzung unter den Agenturen stärken.
Bilanz nach einem Jahr ist gut
«Es ist gerade in unserer Branche, wo wir eigentlich Konkurrenten sind, wichtig, dass wir gegen aussen gemeinsam auftreten können», sagt Thomas Häusermann, Co-Präsident der IG Kommunikationsagenturen Graubünden. Nur so könne man wirklich mitreden und entsprechend Aufträge an Land ziehen – respektive im Kanton behalten. Das sei der IG im letzten Jahr gelungen. Durch die Vernetzung hätten grössere Aufträge durch Arbeitsgemeinschaften der Bündner Kommunikationsagenturen gestemmt werden können. Auch habe der regelmässige Austausch zwischen den verschiedenen Mitgliedern für eine bessere Stimmung und Qualität gesorgt.
Wie weiter?
Aktuell finden alle zwei Monate Frühstückskaffees statt, bei denen sich die Mitglieder der IG treffen und sich austauschen. Dieses Angebot soll sich um ein «Agentur-Feierabendbier» alle vier Monate erweitern. «Wenn wir uns kennen, funktioniert es einfach besser», so Häusermann. Weiter sind ein Tag der offenen Tür für Interessierte sowie ein Schnuppertag für angehende Lehrlinge geplant.