Weibliche Premiere
Die Generalversammlung der Glarner Kantonalbank hat am Freitagabend in der Lintharena in Näfels allen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Mit rund 1000 Teilnehmenden war der Anlass einmal mehr sehr gut besucht.
Die Aktionäre stimmten wie erwartet allen Anträgen des Verwaltungsrates zu. Mit einer Dividendenerhöhung von 11 Prozent auf 1 Franken pro Aktie bezahlt die Glarner Kantonalbank dieses Jahr insgesamt 11,5 Millionen Franken aus, was einer Gewinnausschüttungsquote von etwas mehr als der Hälfte entspricht. Die Publikumsaktionäre erhalten 3,7 Millionen Franken Dividende. Die Auszahlung soll diesen Freitag erfolgen. 15,1 Millionen Franken fliessen in Form von Dividenden, Abgeltung für die Staatsgarantie und Steuern an die öffentliche Hand.
Eine Frau im Verwaltungsrat
Verwaltungsratspräsident Martin Leutenegger und fünf bisherige Verwaltungsratsmitglieder wurden für die einjährige Amtsdauer wiedergewählt. Sonja Stirnimann wurde als Nachfolgerin für den zurücktretenden Peter Rufibach in den Verwaltungsrat gewählt. Innerhalb des Gremiums wird sie Einsitz im Prüfungsausschuss nehmen. Rolf Widmer übernimmt die Funktion des Vizepräsidenten.
Die Generalversammlung genehmigte trotz der kritischen Wortmeldung eines Aktionärs auch den Gesamtbetrag der Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats für das Geschäftsjahr 2018. Die Pricewaterhouse Coopers AG, Zürich, wird für ein weiteres Jahr als obligationenrechtliche Revisionsstelle bestätigt.
Zuweisung an Stiftung
Der vom Verwaltungsrat beantragten Zuweisung an die Stiftung der Glarner Kantonalbank für ein starkes Glarnerland wird ebenfalls zugestimmt. Aus dem verbleibenden Bilanzgewinn werden 500 000 Franken dem Sondervermögen dieser Stiftung zugewiesen. Das Sondervermögen steht ausschliesslich für die Förderung von Kultur, Sport und Gesellschaft sowie der damit zusammenhängenden Infrastruktur im Kanton Glarus zur Verfügung.
Seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2016 wurden verschiedene Projekte im Glarnerland realisiert, von welchen die Glarner Bevölkerung und der Kanton profitieren. (so)