UBS schliesst drei Bündner Standorte
Nach der Credit Suisse, baut jetzt auch die UBS Standorte ab. Schweizweit werden im Frühling 44 Filialen geschlossen. In Graubünden müssen drei Standorte weichen. «Per Ende März werden wir die Filialen in Arosa, Lenzerheide und Poschiavo schliessen», sagt UBS-Pressesprecher Igor Moser. Auch der Sarganser UBS-Standort geht Ende März zu. Die Glarner Filiale bleibt hingegen bestehen.
Corona nur mitverantwortlich
«Bei allen Filialen, die wir schliessen müssen, war die Kundenfrequenz schlicht zu tief. Der Trend zu zur Nutzung digitaler Angebote hält an», begründet Moser den Entscheid. Die Schaltertransaktionen seien generell rückläufig. Corona habe diesen Trend 2020 noch einmal verstärkt.
Bei den betroffenen Standorten handle es sich um Kleinfilialen mit «zwei bis drei Mitarbeitern». Schweizweit betreffe die Massnahme 150 Angestellte. Entlassungen soll es aber keine geben. «Die Mitarbeiter werden nach Möglichkeit in anderen Filialen untergebracht, oder in anderen Einsatzgebieten», heisst es bei der UBS.
Das Aus der 44 Filialen hat auch finanzielle Auswirkungen. «Natürlich generieren die Schliessungen gewisse Einsparungen. Wir gedenken, die eingesparten Mittel zumindest zu einem Teil in die fortschreitende Digitalisierung der UBS fliessen zu lassen», erklärt Moser. Bereits in vergangenen Jahren flossen viele Mittel in Investitionen in diesem Bereich. So entstanden unter anderem eine neue Hypothekenplattform und ein Portal für Renditeliegenschaften.