Tödlicher Unfall auf dem Oberalppass wird zum Strafverfahren
Zum tödlichen Unfall kam es Mitte August auf dem Oberalppass im Rahmen des sogenannten «Tortour-Rennens». Ein Töfffahrer kollidierte mit einem Rennteilnehmer. Der verunfallte 38-jährige Velofahrer war amtierender Schweizer Meister im Ultra-Cycling und konnte das «Tortour-Rennen» bereits einige Male gewinnen. Er kam bei dem Unfall ums Leben.
Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat inzwischen ein Verfahren gegen den Töfffahrer eröffnet, wie «20 Minuten» schreibt. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. «Wir sind noch am Anfang des Verfahrens», so ein Sprecher. Man warte noch auf den Polizeirapport, heisst es weiter. Erst am Schluss der Untersuchung könne entschieden werden, ob gegen die beschuldigte Person ein Strafbefehl erlassen werde oder nicht.
Unfall bei Extrem-Velo-Rennen fordert ein Todesopfer
Fahrlässige Tötung?
Zum Zeitpunkt der Kollision befand sich der Töfffahrer auf der Fahrbahnhälfte des Velofahrers. Kurz nach dem Unfall hatte eine Augenzeugin dem «Blick» geschildert, dass der Motorradfahrer bereits vorher durch gewagte Fahrmanöver aufgefallen sei. «Der Verursacher hatte uns mit einer Töffgruppe vorher vollkommen rücksichtslos überholt und gefährdet», sagte die Augenzeugin damals. (so)