Sonderjagdgegner hängen Plakate auf – zwei Stunden später sind sie weg
Im Mai wird an der Urne darüber entschieden, wie die Bündner Jagd künftig aussehen wird. Dann tun die Stimmberechtigten ihre Meinung kund, ob es in Graubünden weiterhin eine Hoch- und eine Sonderjagd geben wird, oder ob die Jäger nur noch auf die Hochjagd dürfen. Die Initiative verlangt nämlich die Abschaffung der Sonderjagd.
Mitglieder des Komitees gegen die Sonderjagd haben in diesen Tagen an verschiedenen Orten Abstimmungsplakate aufgehängt. Zu Gesicht bekommen werden sie jedoch nicht wirklich viele Stimmberechtigte. «Ich habe mit einem Kollegen die Plakate in der Nähe von Fläsch aufgehängt», sagt Frotunat Ruffner vom Komitee, «bereits auf unserem Rückweg waren sie wieder weg – nur zwei Stunden später.»