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Schweiz & Welt

Sonderjagdgegner hängen Plakate auf – zwei Stunden später sind sie weg

Südostschweiz
04.04.2019, 16:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Im Mai wird an der Urne darüber entschieden, wie die Bündner Jagd künftig aussehen wird. Dann tun die Stimmberechtigten ihre Meinung kund, ob es in Graubünden weiterhin eine Hoch- und eine Sonderjagd geben wird, oder ob die Jäger nur noch auf die Hochjagd dürfen. Die Initiative verlangt nämlich die Abschaffung der Sonderjagd.

Mitglieder des Komitees gegen die Sonderjagd haben in diesen Tagen an verschiedenen Orten Abstimmungsplakate aufgehängt. Zu Gesicht bekommen werden sie  jedoch nicht wirklich viele Stimmberechtigte. «Ich habe mit einem Kollegen die Plakate in der Nähe von Fläsch aufgehängt», sagt Frotunat Ruffner vom Komitee, «bereits auf unserem Rückweg waren sie wieder weg – nur zwei Stunden später.»

Es seien Sonderjagdbefürworter, welche die Plakate in Maienfeld, Malans und auch im Lugnez entfernt hätten, schreibt Ruffner in einer Mitteilung. «Da die Aktion erst begonnen hat, muss mit weiteren Sabotagen gerechnet werden», meint er. Man wolle aber eine faire Abstimmungskampagne.

Man wisse von der mutwilligen Entfernung der Plakate, heisst es bei der Kantonspolizei Graubünden. Anzeige habe der Plakatbesitzer aber noch keine eingereicht.

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