Junge Crew weckt den schlafenden «Schwanen»
Die Eröffnung sei ein voller Erfolg gewesen. Obwohl sie erst zwei Stunden vor dem Start auf den sozialen Medien angekündigt wurde, wie Nik Heer sagt. Zusammen mit Arben Causi und Nico Brunner ist er seit Dienstag Gastgeber in der traditionsreichen «Schwanen»-Bar an der Rapperswiler Promenade.
Ein «Soft Opening» war geplant. Doch die Eröffnung sprach sich in Windeseile herum. Und die Crew hatte alle Hände voll zu tun, um die Gäste auf den 90 Sitzplätzen am Rapperswiler Seequai zu bedienen. Drinnen hat es bis zu 80 weitere Sitzplätze, die am gewitterfreien Abend aber leer blieben.
Neben vielen Jungen hätten sich auch ältere Gäste eingefunden, namentlich vom Yacht Club. Er wurde vor gut 100 Jahren im «Schwanen» gegründet, wie Heer sagt. Bootsbilder an den Wänden erweisen dem die Referenz.
Erfahrene Jung-Gastronomen
Gemächlich geht es am Mittwochmittag zu. «Um 11 Uhr war die Terrasse fast voll», sagt Heer. Nach dem Mittag tröpfeln wieder Gäste zum Kaffee auf die Terrasse. In der Flaute dazwischen hat Heer Zeit, um zu erklären, wie alles kam. Bisher zeichneten er, Causi und Brunner für die «Werki»-Bar auf dem Zeughausareal verantwortlich.
Nico Brunner, Co-Betreiber»
Brunner betreibt zudem die «Stallbar» beim Bahnhof Jona. Während diese weiterläuft, kommt es auf dem Zeughausareal nun zur grossen Sanierung seitens Stadt. Weshalb das Angebot für eine Popup-Bar an der Rapperswiler Promenade für die «Werki»-Crew wie gerufen kam. Für beide Betriebe sind inzwischen rund 30 Personen im Einsatz, die meisten auf Stundenlohnbasis, wie Brunner sagt.