Topschützin in Näfels: Barbara Schläpfer doppelt in der Lintharena nach
von André Eberhard
Jürg Fischli hat es mit dem Glarner Sommercup geschafft, dass die Verbandsverantwortlichen merkten, dass die Topschützinnen und Topschützen mit namhaften Preisen beschenkt werden sollten – analog dem Gabentempel an einem Schwingfest. Die Sieger durften aus der Lintharena in Näfels eine Waffe mit nach Hause nehmen. Die Teilnehmenden hatten zuvor aber einen Final zu schiessen. Zuerst zwei Fünferserien in vorgegebener Zeit und dann Einzelschüsse, wobei jeweils der Letztklassierte oder die Letztklassierte ausscheiden musste, bis der Gewinner oder die Gewinnerin feststand.
Bei der Elite mit der Pistole waren von acht Finalteilnehmenden drei vom Zürcher Verband. Myriam Lasry, Rachel Poffet, Jakob Progsch und Dylan Diethelm schieden der Reihe nach aus, bis die Top drei übrig blieben. Daniela Röthlisberger fehlten 1,5 Punkte, um den Zürcher Stadtpolizisten Tom Huber aus dem Rennen zu werfen. Der Zweitplatzierte war gegen den Waadtländer Cédric Grisoni (230,4 Punkte) chancenlos.
Der Nachwuchs zielte sogar noch genauer als die Elite. Theodor Reimann schoss mit 230,8 Punkten vier Zehntel mehr als der Elitesieger. Das war dann auch für Jannis Bader und Lauriane Ambrosini zu gut.
Weltmeisterlicher Nuller
Enger zu und her ging es mit dem Gewehr. Dem Weltmeister Jan Lochbihler passierte beim zwölften Schuss ein Missgeschick. Mit dem daraus resultierten Nuller war der Traum des Luftgewehrgewinns ausgeträumt. Auch für Christoph Dürr lief es nicht wunschgemäss. Der Gamser schied auf Rang vier aus, nachdem er unerwartet etliche schlechte Neuner einfing. Der St. Galler Sandro Greuter kämpfte stark, blieb jedoch gegen Fabio Wyrsch und Gilles Dufaux, dem späteren Sieger, chancenlos.