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Schweiz & Welt

Rund 3500 Personen bekunden ihre Anteilnahme öffentlich

Südostschweiz
27.05.2019, 06:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Die Anteilnahme am Tod des 14-jährigen Davids ist immens. Via Social Media haben hunderte ihr Beileid ausgedrückt und auch der Churer Stadtrat hatte am Freitagmorgen an einer öffentlichen Medienkonferenz seine Trauer über das Unglück kundgetan. Damit aber nicht genug – das dreiköpfige Gremium hatte am Wochenende alle Hebel in Bewegung gesetzt, um einen Trauermarsch durch die Stadt Chur zu ermöglichen. 

Rund 3500 Menschen fanden sich deshalb am Sonntagabend um 17 Uhr auf dem Stadthallen-Areal ein und zogen mit Kerzen und Bildern des verstorbenen Jungen durch die Churer Altstadt, um ihn schliesslich auf der Quaderwiese – dort wo auch der Umzug der Maiensässfahrt endet –  symbolisch in die Gemeinschaft der Churer Stadtbevölkerung zurückzuholen.

Auf der Wiese vor dem Oberstufenschulhaus sprachen Stadtpräsident Urs Marti, zwei Schulkameraden und die Initianten des Trauermarsches ein paar rührende Worte. Gerade Initiantin Karolina Tydda zeigte sich überwältigt, über die grosse Anzahl der Menschen, welche sich dem Aufruf angeschlossen hatten, wie sie im Interview mit Franco Landolt von TV Südostschweiz erklärte. 

Karolina Tydda im Interview mit TV Südostschweiz nach dem Trauermarsch. FRANCO LANDOLT

Weshalb David am vergangenen Donnerstag oberhalb der Stadt Chur auf dem Weg talwärts 200 Meter in die Tiefe stürzte und an den Folgen seiner Verletzungen starb, ist bisher noch unklar. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden laufen. (koa)

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