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Schweiz & Welt

Reiter wehren sich gegen die Vorwürfe

Olivier Berger
18.02.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Auf ihrer Homepage und im Amtsblatt erhebt die Stadt Chur Vorwürfe gegen die Reithalle Chur AG. Weil diese ein Angebot für die Umplatzierung der bestehenden Halle ausgeschlagen habe, komme es zu mehrjährigen Verzögerungen beim Ausbau der Sportanlagen auf der Oberen Au.

«Immer eine Lösung gesucht»

Die Reithalle Chur AG hat in dem Poker gute Karten: Ihr Baurechtsvertrag mit der Stadt läuft noch bis Ende 2023. «Wir haben aber immer gesagt, dass wir bereit sind, früher wegzuziehen», sagt Hans-Ulrich Bürer, Verwaltungsrat der Reithalle Chur AG. Voraussetzung sei aber gewesen, dass der Betrieb der Halle samt Reitschule im heutigen Rahmen gesichert sei.

Dass sich die Hoffnungen auf eine entsprechende Einigung zerschlagen hätten, liege nicht am bösen Willen der Reithalle Chur AG, so Bürer. Man habe gemeinsam mit der Stadt eine ganze Reihe von möglichen neuen Standorten geprüft. Leider habe sich an keinem dieser Standorte ein Projekt realisieren lassen.

Hat die Stadt gepatzt?

Zumindest in zwei Fällen hinterlässt das Verhalten der Stadt nicht den besten Eindruck. In einem Fall wurde der Reithalle Chur AG ein Grundstück zugesagt, welches gleichzeitig einem anderen Interessenten versprochen wurde. In einem anderen Fall hatten die Reiter ein Konzept für die Nutzung eines Standorts eingereicht, auf welches die Stadt nicht eingehen wollte. Bürer hofft trotzdem noch immer auf eine Lösung.

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