Regierungsrat und Glarnersach regeln Zusammenarbeit
Die beiden Parteien erklärten sich einverstanden, die bisherige Vergleichslösung im Grundsatz weiterzuführen und in eine ordentliche Vereinbarung zu überführen. Dies schreibt der Kanton Glarus in einer Mitteilung. Gleichzeitig fanden Gespräche über eine Erneuerung der bisherigen Vereinbarung für den Bezug von IT-Dienstleistungen statt. Auch in diesem Bereich konnte eine Einigung erzielt werden.
Vereinbarung über die Leistungsabgeltung und die Gewinnablieferung …
Die Vereinbarung über die Leistungsabgeltung und die Gewinnablieferung führt den bisherigen Vergleich im Grundsatz weiter. Die Leistungsabgeltung werde jedoch um 20'000 Franken erhöht und betrage neu netto 320'000 Franken pro Jahr, schreibt der Kanton weiter. Die Gewinnablieferung bertrage wie bisher 20 Prozent des in den letzten drei Geschäftsjahren durchschnittlich erwirtschafteten Gewinns der Versicherung im Wettbewerb. Nicht mehr in der Leistungsvereinbarung erwähnt wird die Administration des Alarmierungssystems durch die Glarnersach. Die Kosten werden wie bisher den einzelnen Stellen (Alpine Rettung, Kantonspolizei, Zivilschutz, Kantonaler Führungsstab, Militärbetriebe) in Rechnung gestellt. Sie beliefen sich im Jahr 2018 auf rund 31'000 Franken.
… und über den Bezug der IT-Dienstleistungen
Die Vereinbarung über den Bezug von IT-Dienstleistungen regelt die Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Informatik der kantonalen Verwaltung und der Glarnersach in den Bereichen Investitionen, Dienstleistungen, Betrieb der Infrastruktur und Kosten. Der Informatikdienst sei dabei weiterhin für den Betrieb der IT-Infrastruktur der Glarnersach verantwortlich. Soweit Dienstleistungen und Investitionen durch den Informatikdienst zu erbringen sind, seien diese in der Abgeltung von 320'000 Franken gemäss der Vereinbarung über die Leistungsabgeltung und die Gewinnablieferung enthalten. (ham)