Plötzlich rückt Foppa in den Fokus
Bei der nun von der Cassons AG, der Weissen Arena (WAG) und der Gemeinde favorisierten Variante wird Foppa zum Startpunkt zweier neuer Pendelbahnen Foppa-Nagens und Nagens-Ils Cugns. Foppa selbst wird ab Flims mit einer neuen Umlaufbahn als Ersatz für die bestehende Sesselbahn erschlossen; in Startgels ist eine Zwischenstation vorgesehen.
Es bleibt bei 20 Millionen
Diese neue Variante habe den Vorteil, dass Foppa sicher erhalten bleibe, besser genutzt und sogar ausgebaut werden könne. Die Kosten für die Gemeinde würden sich im Vergleich zur früheren Linienführung Flims-Nagens-Ils Cugns nicht ändern, schreibt der Vorstand: Es bliebe bei den im Mai vom Volk genehmigten 20 Millionen Franken.
Man sei «überzeugt, dass durch diese Variante der gordische Knoten zerschnitten wird», so die Exekutive. Denn als Ursache für die Umorientierung gibt der Vorstand nicht nur den Umstand an, dass die zuerst geplante Trasse über der bestehenden Bauzone Runcs in Flims zu zeitverzögernden Verfahren geführt hätte. Auch wegen der im Vorfeld der Gemeindeabstimmung geführten Diskussionen und publizierten Leserbriefe habe man sich nochmals mit der Linienführung auseinandergesetzt.
Inbetriebnahme 2022/23
Die Kritik an den Plänen für die Neuerschliessung der Tektonikarena Sardona hatte sich unter anderem an der unsicheren Zukunft von Foppa entzündet. Befürchtet wurde beispielsweise eine «totale Umfahrung» des Flimser Tourismusgebiets wegen des von der WAG angekündigten Abbruchs der Sesselbahnen nach Foppa und Naraus.
Cassons AG, WAG und Gemeinde hoffen nun dank der neusten Variante, dass die Destination «schnellstmöglich» die Cassons-Erschliessung erhält. Die Inbetriebnahme sei immer noch auf Winter 2022/23 vorgesehen