«Pischa, wie weiter» auch an GV ein Thema
Die Pandemie sei kein Nachteil gewesen für die Sportbahnen Pischa AG, stellte Bugmann anlässlich der GV vom letzten Freitag fest, welche im Restaurant Jatzmeder am Rinerhorn durchgeführt wurde. Der VRP sprach gar von einem «erfolgeichen Jahr», bei dem endlich wieder einmal die Schwelle von 20 000 Ersteintritten durchbrochen werden konnte. Das gute Wetter Anfang April habe den VR dazu bewogen, die Pischabahn auch während Ostern in Betrieb zu nehmen.
Doch ganz ohne Corona konnte auch dieser Jahresrückblick nicht vonstattengehen. Die Kapazität der Zubringerbahn habe man auf 50 Personen pro Kabine beschränken müssen, blickte der VRP zurück. Dies habe zu mehr Fahrten geführt. Die sich ständig ändernden Vorschriften hätten zudem teilweise für Kopfschütteln gesorgt. Bugmann sprach hierbei die vom Bundesrat verordnete Terrassenschliessung an. Wie er weiter ausführte, hätten die Bergbahnen letztes Jahr 18 Prozent weniger Einheimisch-Abonnemente verkauft. Dennoch konnte Bugmann – der als CFO der Muttergesellschaft tätig ist – nicht über die Finanzen klagen. Der Cashflow in der Höhe von rund 109 000 Franken liegt im positiven Bereich, und die Liquidität erhöhte sich von 1.44 auf 1.61 Millionen Franken. Das Aktionariat stimmte dem Antrag, den Jahresgewinn von 20 655 Franken zur Reduktion des Verlustvortrages zu verwenden, einstimmig zu. Der sogenannte Bilanzverlust beträgt nun –802 560 Franken. Auch die restlichen statutarischen Geschäfte konnten rasch abgewickelt werden. Der VR – dem auch Klaus May und Stefan Walser angehören – wurde für drei weitere Jahre wiedergewählt, ebenso die Revisionsstelle. Auch die Déchargenerteilung fand einstimmig statt.
ÖV- und Autofahrer werden zu Kasse gebeten
Zu reden gab die Einführung eines Transportpreises für den Pischabus per letzten Winter. Eine Aktionärin meinte, die Fahrkosten in der Höhe von gesamthaft 10 Franken seien sehr teuer. Bugmann meinte, dies sei sehr relativ. «Die Betriebskosten für den Pischabus in der Höhe von rund 50 000 Franken sind eine grosse Belastung für uns». Wenn die AG in die Zukunft gehen wolle, liege ein Gratistransport nicht mehr drin. Er versprach aber, dass man für den kommenden Winter andere Lösungen ins Auge fassen werde. Zudem erklärte er, dass künftig auch der Parkplatz bei der Talstation kostenpflichtig sein werde.