Parc Ela hat einen Ranger
Gründe für einen Parkranger hat die Region um den Lai da Palpuogna zu genüge. «Der Parc Ela-Ranger ist ein Augenöffner und Sympathieträger für unseren Naturpark, kein wichtigtuerischer Aufpasser mit dem Drohfinger», betont Dieter Müller, Geschäftsleiter des Vereins Parc Ela. Konkret heisst dies: Leo Tempini, eben dieser Ranger, wird Wissens- und Staunenswertes zu Natur, Landschaft und Kultur vermitteln. Ausserdem soll er einen angenehmen Aufenthalt am See ermöglichen und ein wachsames Auge auf Besucherströme werden. Denn sogenannter «Overtourism» soll frühzeitig erkennt werden. «Noch sind die Besucherströme am Lai da Palpuogna zwar überschaubar», stellte Gemeindepräsident Luzi Schutz an einer Medieninformation vor Ort fest, «aber wir möchten für steigende Besucherzahlen gerüstet sein, bevor ‹Overtourism» auftritt, wie er andernorts, beispielweise am Caumasee, für Kontroversen sorgt.›
Während diesen zwanzig Test-Tagen wird der neue Ranger vom Verein Parc Ela spezifisch weitergebildet und begleitet. Ende Jahr wird dieser Test ausgewertet und entschieden, ob der Rangerdienst in einen regulären Betrieb überführt werden kann.