Bereits tausend Anmeldungen
Seit seinen Anfängen vor gut zwanzig Jahren hat das Open Forum viele Veränderungen erfahren. Gleich geblieben ist immer, dass bei den mit WEF-Teilnehmenden hochkarätig besetzen Podien Themen grosser Relevanz besprochen werden. In den letzten Jahren waren immer öfters auch lokale Stimmen zu hören. Dies soll auch 2024 so sein, derweil die definitive Zusammensetzung der Gesprächsrunden erst später bekannt gegeben wird. Obwohl die physisch anwesende Zuhörerschaft jeweils beschränkt ist, erfahren die Beiträge durch Livestreams dennoch eine weite Verbreitung. Vor Ort gilt weiterhin, rechtzeitig zu kommen, da sich an den Eingängen erfahrungsgemäss lange Schlangen bilden. In der Aula der SAMD, wohin das Open Forum dieses Jahr zurückkehrt, haben nur gut 200 Personen Platz. Bei grossem Andrang können einige zusätzliche Besuchende die Sessionen in einem Schulzimmer verfolgen. Die Gespräche werden jeweils auf Englisch geführt und simultan übersetzt. Aus Sicherheitsgründen beibehalten werden musste die Registrierungspflicht. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gingen bereits über 1000 Anmeldungen ein, doch man kann sich noch bis zum 10. Januar einschreiben. Die einmalige Registrierung gilt hingegen für alle Veranstaltungen. Damit muss man sich nicht bereits jetzt für bestimmte Sessionen entscheiden.
Breites Themenfeld
Denn diese bieten unter dem Oberbegriff «Vom Labor ins Leben: Wissenschaft in Aktion» eine breites Angebot an spannenden Gesprächen. Bereits in der ersten Session am Montagabend wird die dringende Frage des Vertrauens zur Wissenschaft gestellt. Am Dienstag wird am Morgen über Luftqualität diskutiert und am Mittag ein Blick auf die Unsichtbarkeit des weiblichen Körpers in der Medizin geworfen. Die letzte Session des Tages widmet sich der Frage, welche Chancen und Risiken neue Technologien für die Wissenschaft beinhalten.
Am Mittwoch geht es zuerst um die Frage, wie trotz globalen Krisen der Fokus auf der allumfassenden Klimakrise behalten werden kann. Am Podium vom Mittag soll diskutiert werden, wie das Wissen um die Biodiversitätskrise in wirksame tatsächliche Massnahmen umgewandelt werden kann. Die Abendsession widmet sich erneut neuer Technologie und sucht nach Wegen, künstlicher Intelligenz Ethik zu vermitteln.