Nach Hin und Her vor Gericht: Stoffel verkauft Grundstücke
Insgesamt 36 Gebäude und Grundstücke auf dem Flughafenareal oder daran angrenzend verkauft Remo Stoffel an den Flughafen Zürich. Wie viel der Flughafen für die Objekte zahlt, soll laut «blick.ch» geheim bleiben.
Mit dem Kauf wird es dem Flughafen jedenfalls möglich sein, wie geplant zu wachsen. Laut Medienmitteilung ist dadurch eine Vergrösserung Richtung Osten (Fracht), Richtung Süden (Werftareal) und im Westen (Entwicklungsgebiet) möglich. Damit tritt Stoffel unter anderem den Bogenhangar, die Werft 3, das Cateringgebäude mit Parkplatz sowie verschiedene Gebäude für den Triebwerkunterhalt ab.
Nicht verkauft hat Stoffel das Areal um den ehemaligen Swissair-Hauptsitz Balsberg. Dort plant er mit seiner Immobilienfirma unter dem Namen «First District» selbst ein grosses Projekt.
Man ist sich nun einig
In der Vergangenheit stritten sich die beiden Parteien um einige die Grundstücke beim Zürcher Flughafen. Stoffel zog ein Verfahren gar bis vors Bundesverwaltungsgericht, blitzte dort jedoch im September dieses Jahres ab. Das Gericht entschied, dass Stoffels Priora Suisse AG enteignet werden dürfe.
Investor Remo Stoffel wegen Zürcher Flughafenprojekt enteignet
Auch nach dem Urteil liefen weiterhin mehrere Gerichtsverfahren bezüglich des Flughafenareals. Mit dem Verkauf der Grundstücke und Gebäuden werden alle Gerichtsverfahren jedoch sistiert, wie es in der Mitteilung des Flughafens heisst. (rac)