«Mässiges» Jahr für die Kraftwerke Hinterrhein AG
Das Wetter im vergangenen Geschäftsjahr der Kraftwerke Hinterrhein AG (KHR) war – man kann es sich denken – trocken und warm. Das wirkte sich negativ auf die Stromproduktion des Unternehmens und damit auch auf dessen Geschäftsergebnis 2017/2018 aus. «Wegen der überdurchschnittlichen Temperaturen mit unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen blickt die KHR auf ein mässiges Geschäftsjahr zurück», heisst es in einer Mitteilung des Energieunternehmens.
Produktionskosten sind gestiegen
Die KHR produzierte 1253 GWh Strom. Dieser Wert liege bei 89 Prozent des langjährigen Mittels von 1402 GWh. Das Kraftwerk Thusis produzierte rund 17 GWh, rund 33 GWh lieferten die Bahnstrommaschinen in Sils.
Die finanzielle Gesamtleistung betrug rund 73 Millionen Franken. Die Wasserrechtsabgaben beliefen sich für das Unternehmen auf rund 19 Millionen Franken und die Jahreskosten zu Lasten der Aktionäre auf etwas weniger als 58 Millionen Franken. Daraus ergeben sich Produktionskosten von 4,88 Rappen pro KWh, wie es in der Mitteilung heisst. Im Vorjahr waren es noch 4,45 Rappen.
Nach wie vor befinde sich die schweizerische Wasserkraft und damit auch die KHR unter Kostendruck, schreibt die AG weiter. Sie sei weiterhin gezwungen, Massnahmen zur Optimierung der Kosten umzusetzen.