Lawinensprengung verschüttete Fahrzeuge
EingangsDavosDorfistamDienstagausSicherheitsgründeneineLawinedurcheineSprengungausgelöstworden. ObwohldieLawineweiterdonnertealserwartet, bestandkeineGefahr, wiederVerantwortlichederGemeindebereitsamDienstaggegenüberRadioSüdostschweizsagte. Nunstelltesichheraus, dasszwarkeinePersonenzuSchadengekommensind, jedochzweiFahrzeugeverschüttetwurden.
KeineRettungmöglich
Bei den zwei verschütteten Fahrzeugen handelt es sich um solche der Accola Davos GmbH, wie André Kraske, Sprecher der Bündner Behörde gegenüber «suedostschweiz.ch» erklärte. Das Unternehmen ist für die Schneeräumung rund um den Davoser See verantwortlich und parkiert die Firmenfahrzeuge jeweils in der Nähe der Salezer-Galerie.
Aufgrund der akuten Lawinengefahr konnten die Firmenfahrzeuge nicht mehr rechtzeitig abgeholt werden – es bestand bereits eine Strassensperrung. «Wir wollten dann keinesfalls das Risiko eingehen und die Fahrzeuge trotz der Strassensperrung holen», bestätigt Valérie Favre Accola auf Anfrage von «suedostschweiz.ch». Deshalb hätte ihr Mann Paul Accola entschieden, in Kauf zu nehmen, dass die Fahrzeuge eventuell verschüttet werden.
UngewissheitunterderSchneedecke
Wo die beiden Firmenfahrzeuge genau liegen – also ob unter der Schneemasse oder eventuell auch im See – sei zurzeit noch unklar, so Kraske. Eine Beurteilung und Entscheidung, wann die Suche nach den verschwundenen Autos unternommen wird, stehe zurzeit auch noch nicht fest. Das weitere Vorgehen werde gemeinsam von der Kantonspolizei, der Gemeinde Davos und dem Lawinendienst besprochen. Für die Accola Davos GmbH heisst es deshalb abwarten und hoffen, dass es nicht Frühling wird, bis die Autos auftauchen. Letzten Endes habe es aber keine Personenschäden gegeben und dies sei in solchen Situationen wichtiger, beurteilt Favre Accola das Geschehene. (can)