Jon Pult will den SP-Präsidentensitz nicht erben
Zwölf Jahre lang stand Christian Levrat an der Spitze der SP Schweiz. Länger will er das Amt auch nicht innehaben, wie am Dienstag bekannt wurde. Er tritt als Parteipräsident ab.
In Interviews mit den Zeitungen «Blick» und «La Liberté» nennt Levrat die Wahl von BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf 2007 einer der wichtigsten Erfolge seiner Amtszeit. Mit der Wahl der Bündnerin wurde SVP-Bundesrat Christoph Blocher abgewählt. Levrat war massgeblich an dem Schachzug beteiligt.
Rennen um Nachfolge von SP-Parteipräsident Levrat in vollem Gang
Und ein weiterer Bündner Name kursiert in Zusammenhang mit Levrats Rücktritt in den Medien: Jon Pult. Neben vielen anderen fällt er als möglicher Nachfolger, der am Parteitag Anfang April in Basel bestimmt wird.
In einem Tweet und Interview mit Radio Südostschweiz nimmt sich Pult jedoch bereits aus dem Rennen für eine mögliche Nachfolge. Er hofft auf eine weibliche Kandidatur.
(rac)