Erneuter Rekordgewinn der Graubündner Kantonalbank
Die Graubündner Kantonalbank (GKB) diversifizierte ihre Erträge in den letzten Jahren konsequent, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Vorjahr habe ein gutes Anlagejahr ein Rekordergebnis von 202,9 Millionen Franken gebracht. Im Berichtsjahr vermochte die Bank den Gewinn durch das Kredit- und Einlagegeschäft erneut zu einem Rekordergebnis von 207,5 Millionen Franken zu steigern. Bankpräsident Peter Fanconi zeigt sich zufrieden über die Leistung und das finanzielle Ergebnis der GKB: «Die erfolgreich aufgebaute Positionierung mit dem Anlage- und Vorsorgegeschäft auf der einen und dem traditionellen Kreditgeschäft auf der anderen Seite, ermöglichte auch in einem anspruchsvollen Anlagejahr eine nochmalige Erhöhung der Wertschöpfung.»
Daniel Fust, CEO der GKB, legt bei der Analyse des Ergebnisses den Fokus vor allem auf die Leistung des Vertriebs: «Unsere Akquisitionsstärke ist bemerkenswert. Die Vertriebseinheiten akquirierten 2,9 Milliarden Franken Geschäftsvolumen, zudem gelang uns durch Zukäufe eine Erweiterung des Geschäftsvolumens um 6,2 Milliarden Franken.» Das Unternehmen habe damit seine Positionierung im Schweizer Anlage- und Vorsorgemarkt, aber auch im Kredit- und Einlagemarkt, deutlich gestärkt.
Hier spricht Daniel Fust, CEO der GKB, über das Geschäftsjahr 2022 gegenüber TV Südostschweiz: