In Amerika, um Geschichte zu schreiben
Mit dem Shorttrack am Freitag und dem Cross-Country-Rennen am Sonntag stehen im US-amerikanischen Snowshoe die letzten Weltcuprennen der Saison auf dem Programm. Nino Schurters Vorsprung im Gesamtweltcup auf seinen ersten Verfolger Gerhard Kerschbaumer (ITA) ist so gross, dass dem Bündner im Shorttrack-Rennen bereits ein sechster Rang genügt, um seinen siebten Gesamtweltcupsieg einzufahren.
Absalon bangt gleich um zwei Marken
Mit seinem siebten Gesamtweltcupsieg wird der mittlerweile achtfache Weltmeister Schurter mit dem zurückgetretenen Franzosen Julien Absalon gleichziehen. Sollte Schurter in den Vereinigten Staaten gar eines der beiden Rennen gewinnen, würde er eine zweite Rekordmarke Absalons egalisieren. Der Franzose hat 33 Weltcupsiege erreicht, Schurter steht seit seinem Triumph Mitte Juli in Les Gets (FRA) bei 32.
Fast mehr zu reden als Schurters Möglichkeiten, beim Weltcupfinal in Übersee weiter an seinem Vermächtnis als erfolgreichstem Mountainbiker der Geschichte zu arbeiten, gab in den vergangenen Tagen indes ein Foto des Bündners. Dieses zeigt ihn (ganz links) mit seinen Kollegen Lars Forster, Florian Vogel und Kurt Gross, wie sie vor dem Weissen Haus in Washington blank ziehen.
«Amerika ist ein wunderschönes Land und ich bereise es sehr gerne. Aber für die aktuelle Führung habe ich nicht viel übrig», liess Schurter via «blick.ch» ausrichten. (krt)