«Ich will bis zum letzten Tag ein CEO mit viel Einsatz sein»
Am Freitagmorgen hat Alois Vinzens zum letzten Mal als CEO der Graubündner Kantonalbank ein Jahresergebnis präsentieren dürfen. Dürfen auch deshalb, weil sich das Jahr 2018 für die GKB in den gleichen rekordhohen Sphären bewegt hat, wie schon das Jahr 2017. Warum die GKB derart erfolgreich arbeitet, und was er in seinen letzten Monaten als CEO noch alles geplant hat, hat Vinzens im Interview mit Radio-Südostschweiz-Reporter Dario Gruber erklärt.
Herr Vinzens, nach dem Rekordjahr 2017 schreibt die GKB auch ein Rekordjahr 2018. Wie zufrieden sind Sie persönlich mit diesen Zahlen?
Ich bin mehr als zufrieden. Es ist immer schön, wenn man ein Jahr mit einem guten Resultat abschliessen kann. Doppelt Freude macht es, dass es auch ein sehr solides Ergebnis ist, sprich es kam nicht durch irgendwelche Zufälle und glücklichen Fügungen zu Stande.
Nach dem letzten Jahresabschluss verliehen sie der GKB quasi eine Goldmedaille. Welche Medaille bekommt die Bank fürs 2018?
Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Aber wenn das so war, dann würde ich das sicher wiederholen.
Es gibt nun einmal das Problem mit den Negativzinsen.
Was waren denn genau die Gründe für das erneute Rekordergebnis?
Da gibt es zwei Haupttreiber. Erstens hatten wir im Bereich der Kundengewinnung sehr grossen Erfolg gehabt. Das vor allem im traditionellen und im Hypothekargeschäft. Aber auch mit dem Kauf der Albin Kistler Vermögensverwaltungs AG einen ganz neuen Akteur im Konzern, der sehr erfolgreich ist und geholfen hat dieses positive Ergebnis zu schreiben.