Die SAC-Sektion Tödi kann auf ein Jahr der Rekorde zurückblicken
von Madeleine Kuhn-Baer
Präsident Beat Frefel blickte vor rund 150 Anwesenden auf ein Jahr der Rekorde zurück. Der schneereiche Winter, der warme Sommer und der schöne Herbst 2018 hatten der Sektion viele unvergessliche Touren und Bergerlebnisse beschert. Doch das schöne, warme Wetter birgt auch Schattenseiten. «Wasserknappheit, gesperrte Hüttenzustiege infolge Steinschlags und drohender Bergsturzgefahr sowie sich zurückziehende Gletscher sind nur einige Zeichen der Klimaerwärmung, deren Folgen in den Hütten direkt zu spüren sind und uns in Zukunft wohl noch stark beschäftigen werden», so der Präsident.
Vereinseigene Hütten mit Rekordergebnis
Die Übernachtungszahlen in den sektionseigenen Hütten stiegen um 25 Prozent auf die Rekordhöhe von total 10 935: die Fridolinshütte hatte 2088 Übernachtungen zu verzeichnen, die Glärnischhütte 2527, die Leglerhütte 4769 und die Planurahütte 1551. Alle Hütten erreichten damit ein deutlich besseres Resultat als im Vorjahr.
Die Alpine Rettung Glarnerland verzeichnete leider ebenfalls einen Rekord: Insgesamt wurden die Retterinnen und Retter der vier Stationen 47 Mal durch die Rega aufgeboten.
Höhepunkte waren 2018 die Sektionsreise in den Hohen Zentralatlas von Marokko, über die Fritz Beglinger im Anschluss an die HV berichtete, sowie die Sterntour zur Glärnischhütte, an der mehr als 60 Teilnehmende vom Familienbergsteigen bis zu den Senioren mitmachten.
Neu gehören der Sektion 2294 Mitglieder an, was ebenfalls einen Rekord darstellt. Vor der HV waren die Jubilare geehrt worden, darunter Peter Thut aus Ennenda mit 70 Mitgliederjahren.
In seinem Ausblick wies Beat Frefel auf die Eröffnung der Via Glaralpina vom 6. Juli hin. Die Sektion hatte dafür an der letzten HV einen Beitrag von 20 000 Franken gesprochen. Mit rund 210 Kilometern Länge, 17 000 Höhenmetern und 20 Gipfeln am Weg werde ein neuer touristischer Aufhänger für den ganzen Kanton Glarus geschaffen.