Graubünden wirbt mehr und mehr um E-Mountainbiker
Seit fast zwei Jahren bemüht sich der Kanton Graubünden, E-Mountainbikern den Weg zu ebnen. Denn im Sommer 2017 sprach die Bündner Regierung erstmals Geld, um den Trend E-Mountainbike aus touristischer Sicht zu nutzen.
Konkret gab es 350'000 Franken, mit denen bis Sommer 2019 die Infrastruktur für E-Mountainbikes ausgebaut werden sollte. Will heissen: Neue Ladestationen und geeignete Trails für E-Mountainbikes.
Fit fürs E-Mountainbike
Nun ist es soweit: Graubünden ist bereit für E-Mountainbiker. Das zumindest schreibt Graubünden Ferien in ihrer neusten Medienmitteilung. Dahinter stecken zwei weitere Massnahmen, welche im Verlauf dieses Jahres umgesetzt wurden.
Zum einen können E-Mountainbiker ab Mai einen der 50 gratis Kurse im ganzen Kanton besuchen – und sich zum anderen die dazugehörigen Videos ansehen. In diesen wird etwa geklärt, was Gäste bei der Planung einer E-Mountainbike-Tour beachten sollten – und, wie sie sich auf den Trails am besten verhalten.
Dies ist nur eines von neun Videos. QUELLE YOUTUBE
Kostenpunkt unklar
Ziel dieser Video-Serie ist es, E-Mountainbikern Tipps für den Umgang mit ihrem Sportgerät zu geben. Das erklärt Mike Frei von Graubünden Ferien auf Nachfrage. Zudem sollten Bike-Gäste, die in Graubünden Touren machen, so darauf aufmerksam gemacht werden, wie sie sich auf den Trails korrekt verhalten.
An drei Tagen wurde gefilmt, in neun Tagen waren die Videos schliesslich fertig. Was die Videoproduktion gekostet hat, das beantwortete Frei nicht. (ivk)