Schweiz & Welt
Graubünden kein Hotspot mehr für Fortpflanzung
Seit 2008 ist die Fischtreppe des Kraftwerks Reichenau mit einer Fotofalle ausgerüstet. Sie zählt die Anzahl Fische, welche für die Fortpflanzung vom Bodensee nach Graubünden schwimmen. Waren es in den Jahren 2008 bis 2016 jährlich noch rund 800 Fische, schwammen im vergangenen Sommer nur noch halb so viele Tiere an der Fotofalle vorbei. Dies zeigen Recherchen des Regionaljournals Graubünden.
Beobachtung ist angesagt
Ursache für den Rückgang dürfte der tiefere Wasserpegel im Rhein gewesen sein, welcher durch den heissen Sommer 2018 verursacht wurde. Der Bündner Fischereibiologe Marcel Michel beruhigt im Interview mit dem Regionaljournal. Man müsse sich noch keine Sorgen machen, den Bestand in den kommenden Jahren aber intensiv beobachten. (koa)