Glarnersach war elementar gefordert
Die Bewältigung der grossen Anzahl Schäden, dieses Mal insbesondere von Elementarschäden, war 2021 die grösste Herausforderung, wie der Kanton Glarus in einer Mitteilung schreibt.
Im Bereich Prävention haben wegen der Einschränkungen durch die Covid-Pandemie nicht alle anfallenden periodischen Brandschutzkontrollen vorgenommen werden können, weshalb das Augenmerk auf die personenrelevanten Gebäudekategorien wie Beherbergungsbetriebe und Heime gelegt wurde.
Feuerwehren sind einsatzbereit
Das Feuerwehrinspektorat konnte mittels Inspektionen, Kontrollen und anlässlich von Einsätzen einmal mehr feststellen, dass die Glarner Feuerwehren trotz Corona jederzeit einsatzfähig waren. Alle Feuerwehren weisen einen sehr guten Ausbildungsstand auf und es bestehen weiterhin keine Bestandsprobleme. Das von den drei Gemeinden und dem Verwaltungsrat de Glarnersach in Auftrag gegebene Projekt zur Sicherstellung der Feuerwehrfinanzierung befindet sich in Umsetzung.
Schadenverlauf 2021
Die Glarnersach hatte mit den Auswirkungen der heftigen Elementarereignisse zu kämpfen. Allein das Sturm- und Hagelereignis vom 26. Juli habe rund 800 Schadensfälle verursacht. Zu Jahresende standen fast 1800 Fälle zu Buche, der Durchschnitt liegt bei 1300 Fällen. Summenmässig resultierten 2 Millionen Franken Feuerschäden, 4.6 Millionen Franken Elementarschäden und 1,7 Millionen Franken übrige Schäden.
Anlageergebnis
Die Rendite aus Kapitalanlagen liegt, bedingt durch Absicherungskosten, etwas unter entsprechenden Vergleichswerten. Die Absicherung hat sich aber im Zusammenhang mit den grossen Kursrückgängen an den Börsen bereits anfangs dieses Jahres ausbezahlt. Die Nettorendite aller Kapitalanlagen liegt bei knapp 6 Prozent.