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Schweiz & Welt

Glarner Jäger müssen mehr Hirsche schiessen

Südostschweiz
01.11.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Ein Blick auf die diesjährige Jagdstrecke im Kanton Glarus verrät, dass die Rehjagd nur durchschnittlich ausfiel: 429 Rehe und 19 Stück Rotwild wurden vom 1. bis 21. Oktober geschossen. Wie das Departement für Bau und Umwelt mitteilte, entspricht das in etwa dem letztjährigen Ergebnis der Rehjagd. Im Jahr 2018 wurden nämlich 439 Tiere während dieser Zeit erlegt. Während der diesjährigen Rehjagd konnten die Jäger nun zehn Rehe weniger erlegen; im Detail entspricht das 179 Böcken (im Vorjahr 182), 187 Geissen (181) und 63 Kitzen (76). Diese Jagdstrecke sei zufriedenstellend, heisst es in der Mitteilung des Departements.

In der gleichen Zeit konnte in diesem Jahr wiederum Rotwild bejagt werden. Die Freigabe wurde auf Kälber beiderlei Geschlechts, Schmaltiere, Spiesser und Kühe festgelegt. Damit soll der hohe Rotwildbestand reguliert werden.

Insgesamt konnten zwei Kühe (im Vorjahr zwölf), wie im Vorjahr ein Schmaltier, zehn Spiesser (null) und sechs Kälber (sechs) erlegt werden, womit der bisherige Abschuss des Rotwildes während der Hoch- und der Rehjagd auf 158 Tiere (94 Stiere, 42 Kühe, 22 Kälber) gestiegen ist.

Laut der Mitteilung ist eine Nachjagd auf Rotwild notwendig. Diese findet je nach Schneelage ab etwa Ende November statt. (mitg/red)

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