Gevag wird immer mehr zum Elektrizitätswerk
Anlässlich der Generalversammlung vom Mittwoch hat der Gemeindeverband für Abfallentsorgung Graubünden (Gevag) den Geschäftsbericht 2018 präsentiert und über verschiedene Projekte orientiert. Dazu begrüsste Verbandspräsident Hans Geisseler im Plantahof in Landquart 53 von 100 Delegierten sowie als Gast Regierungsrat Mario Cavigelli.
Der Geschäftsbericht sowie die Jahresrechnung, welche einen Überschuss von 368'397 Franken aufweist, wurden genehmigt. Der Umsatz im vergangenen Jahr betrug 24 Millionen Franken.
Die Produktion von elektrischer Energie konnte 2018 um 5,3 Prozent gesteigert werden. Zusätzlich hat sich der Marktpreis für elektrische Energie an der Schweizer Strombörse verbessert, sodass eine Zunahme des Umsatzes im Bereich Stromproduktion von über 27 Prozent zu verzeichnen ist. Der Trend von stabileren Strompreisen hält an. Dies hatte zur Folge, dass der Annahmepreis für Gemeindekehricht für 2019 um 10 Franken pro Tonne reduziert werden konnte.
Rechtsformänderung
Am Abstimmungssonntag vom 19. Mai 2019 haben 24 Verbandsgemeinden mit 88 Prozent der Auflösung des Gemeindeverbands zugestimmt. Eine Gemeinde ist noch ausstehend. Zur Neugründung der öffentlich-rechtlichen Anstalt haben bereits 19 Verbandsgemeinden mit 90 Prozent zugestimmt, heisst es in einer Medienmitteilung.