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Schweiz & Welt

Geringere Energieproduktion bei der EKW

Südostschweiz
22.02.2019, 11:00 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Die Engadiner Kraftwerke AG (EKW) präsentierte am Freitag an der 64. Generalversammlung die Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/2018. Die EKW verzeichnet mit 1243 Millionen Kilowattstunden (kWh) eine um 6,4 Prozent geringere Energieproduktion als im langjährigen Mittel. Dies sei unter anderem auf den sehr trockenen Sommer 2018 zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung der EKW.

Die Produktionskosten liegen bei 4,94 Rappen pro kWh. Sie unterschreiten damit die magische 5-Rappen-Grenze. Die Wasserzinsen zugunsten der Gemeinden und des Kantons konnten um 1,8 Millionen Franken gesteigert werden. Sie betrugen 18,2 Millionen Franken.

Hohe Investitionen

Insgesamt 23,7 Millionen Franken investierte die EKW in mehrere Projekte. Die Verkabelung der EKW Netzanlagen zwischen Pradella und Zernez sowie der Kabelgraben zwischen Zernez und Bever gehören dazu. Ausserdem konnte die zweite Etappe der Sanierung des Kraftwerkes Martina abgeschlossen werden. Hohe Investitionen flossen auch in das schweizerisch-österreichische Projekt «Gemeinschaftskraftwerk Inn», an dem das EKW mit 14 Prozent beteiligt ist.

Neue Gesichter

Alle statutarischen Anträge des Verwaltungsrats wurden an der Generalversammlung gutgeheissen. Esther Denzler und Dr. Christian Plüss traten von ihrem Amt zurück. Als Nachfolger wurden Markus Dietrich, Leiter Produktion bei CKW, und Thomas Fürst, Vertreter von Alpiq Suisse, für die zweijährige Amtsdauer gewählt.

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