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Schweiz und Welt

Februar-Fazit: Frust und Verlust bei den Bündner Bergbahnen

Südostschweiz
03.03.2021, 10:00 Uhr
heute um 14:32 Uhr

Im Februar 2021 verzeichneten die Bündner Bergbahnen neun Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Das schreibt der Branchenverband in einer Mitteilung. Die Entwicklung der gesamten Wintersaison zeigt per Ende Februar einen Rückgang von 22 Prozent. Zudem verzeichnen die Bergbahnen einen Verlust von 21,3 Prozent beim Transportumsatz, was etwa 40 Millionen Franken entspricht, wie es weiter heisst.

Schlechte Aussichten fürs Ostergeschäft

Im Ostergschäft sind die Bündner Bergbahnen gemäss eigenen Angaben auf internationale Gäste angewiesen. Deshalb erwarte man per Ende Wintersaison von Rückgängen von rund 30 Prozent per Ende Wintersaison.

Zu den Entwicklungen in der Berggastronomie liege den Bergbahnen Graubünden gemäss Mitteilung kein konkretes Zahlenmaterial vor. Auf Basis von Rückmeldungen und Einschätzungen dürften die Verluste beim Gastronomieumsatz jedoch deutlich über 60 Prozent liegen, so der Branchenverband.

Bündner Terrassen müssen gesperrt werden

Unverständnis betreffend Terrassenschliessung

Aufgrund der Umstände beurteilt der Branchenverband das Februar-Resultat als akzeptabel. Betreffend der verordneten Schliessungen der Terrassen in den Skigebieten herrscht jedoch Unverständnis. Die Unternehmen könnten nicht verstehen, weshalb die seit zwei Monaten etablierte Umsetzung, nicht neutral bewertet wurde, heisst es weiter. (can)

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