EWD AG meisterte viele Herausforderungen
Die Wärmeverbunde Arkaden und Bünda mit den neu erschlossenen Liegenschaften lieferten zuverlässig Wärme aus hauptsächlich erneuerbaren Quellen. Daraus resultierte eine Einsparung von rund 765 Tonnen CO2. Die EWD AG setzt auf erneuerbare Energien im Strom- und Wärmebereich. In den Erhalt und Betrieb der bestehenden Kleinwasserkraftwerke «Glaris» und «Frauenkirch» wird langfristig und umfassend investiert. Zusammen mit der Beteiligung an der Albula-Landwasser-Kraftwerke AG kann die EWD AG die Kunden mit erneuerbarer Grundversorgung in Davos zu 100 Prozent mit erneuerbarem Strom aus eigener Wasserkraft abdecken.
Strategie 2025
Die Strategie 2025 mit einer breiten Dienstleistungspalette für die Kundschaft wird weiter erfolgreich umgesetzt. Mit umfassenden Sanierungen wurde auch dieses Jahr in ökologischen Wasserstrom investiert. Nach Glaris ist nun auch das Kleinwasserkraftwerk Frauenkirch bei der Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie der Hydraulik auf dem neusten Stand der Technik. Die Photovoltaik-Anlage «minaStrom» auf dem Schulhaus Bünda ging erfolgreich ans Netz. Somit werden Davoserinnen und Davoser, die sich eine Fläche gesichert haben, künftig vom erneuerbaren Engagement profitieren. Ein grosser Meilenstein im Stromnetz waren das Vorprojekt und die Vergabe zur Sanierung des Unterwerks Unterschnitt. Mit der Erneuerung sind die Versorgungssicherheit sowie der steigende Leistungsbedarf im Gebiet Glaris–Frauenkirch–Davos Platz auch in Zukunft gewährleistet. Im Stromnetz wurden im vergangenen Jahr nebst zahlreichen Kleinprojekten insgesamt sieben Transformatorenstationen und neun Mittelspannungskabel saniert oder ersetzt.