Erstmals die 100-Millionen-Marke geknackt
Die Kennzahlen:
- Konzerngewinn: 100,5 Millionen Franken (+1,1 Prozent)
- Geschäftserfolg: 103,9 Millionen Franken (–1,0 Prozent)
- Neugeldentwicklung: –32,7 Millionen Franken (–0,1 Prozent)
- Hypothekarwachstum: +271,6 Millionen Franken (+1,6 Prozent)
«Die strategische Weiterentwicklung zu einer relevanten Anlagebank spiegelt sich im Halbjahresergebnis: Erstmalig stammt über ein Drittel der Erträge aus dem Anlagegeschäft», hält Bankpräsident Peter Fanconi fest. Und CEO Alois Vinzens freut sich über das letzte Semesterergebnis in seiner Verantwortung: «Wir blicken auf ein herausforderndes, aber trotzdem sehr erfolgreiches Halbjahr zurück. Die Last der Negativzinsen wird sichtbar. Trotzdem konnten wir den Konzerngewinn erstmals auf über 100 Millionen Franken in einem Semester steigern», wird Vinzens in einer Mitteilung zitiert.
Die Graubündner Kantonalban (GKB) hat neben der bestehenden Beteiligung an der Privatbank Bellerive AG auf den 1. Juli 2018 51 Prozent am Zürcher Vermögensverwalter Albin Kistler AG erworben. Ziel war und ist es, das Anlagegeschäft auszubauen und die Abhängigkeit vom Zinsdifferenzgeschäft weiter zu reduzieren.
Konzerngewinn gesteigert
Der Geschäftserfolg, das operative Konzernergebnis der GKB, liegt im ersten Halbjahr nur knapp unter Vorjahresniveau (103,9 Millionen Franken/‑1,0 Prozent). Der Konzerngewinn steigt um 1,1 Prozent auf 100,5 Millionen Franken und liegt erstmals über der 100-Millionen-Marke. Die Privatbank Bellerive AG kann ihren Ergebnisbeitrag knapp auf dem guten Vorjahresniveau halten.