Engadin St. Moritz verbucht neuen Rekord
«Die Tourismusregion Engadin St. Moritz hat das Jahr 2018 mit einem Plus von 5,3 Prozent der Hotel-Logiernächte abgeschlossen und damit das beste Resultat seit 2011 erreicht.» Dies schreiben die Verantwortlichen in einem Bericht vom Montagmorgen.
Konkret verzeichnete die Region 1,6 Millionen Logiernächte, was beinahe einem Drittel der Hotelübernachtungen in Graubünden entspreche. Der Zuwachs sei schwerpunktmässig auf Schweizer Gäste zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr übernachteten beinahe 19'000 Schweizer mehr in Engadiner Betten als noch im Jahr 2017.
Weiter fällt auf, dass vor allem auch bei den Gästen aus den Golfstaaten (+25,6 Prozent) und den Gästen aus den USA (17,8 Prozent) ein bemerkenswerter Zuwachs zu verzeichnen war.
Aber auch die Zunahme bei den Übernachtungen der britischen, brasilianischen, chinesischen und deutschen Gästen hat zum Erfolg beigetragen, wie es im Schreiben weiter heisst.
Kürzere Aufenthalte
Die Tourismusorganisation kommt nicht ganz ohne Dämpfer davon. Wenn es um den Aufenthalt der einzelnen Gäste geht, dann ist dieser kürzer geworden. Im Jahr 2018 verbrachten Gäste im Schnitt 2,5 Tage im Sommer und 3,6 Tage im Winter in der Region. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass dies mit neuen Gästen kompensiert werden muss – was der Destination gelungen sei. (koa)