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Schweiz & Welt

Elias Ambühl schafft es auf die «Forbes»-Liste

Jürg Abdias Huber
06.07.2019, 10:26 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Wenn es um Listen geht, dann kann keiner dem US-Magazin «Forbes» das Wasser reichen. Besonders ihre Auflistung der reichsten Menschen der Welt ist zur Tradition geworden. Seit 2017 bleibt auch die Schweiz vom Magazin nicht unbeachtet. Zum dritten Mal kürt «Forbes» die wichtigsten Schweizer unter 30 Jahren. 

Geschafft hat es auch Elias Ambühl. Der 27-jährige ehemaliger Freestyle-Skier aus Masein ist ein vielseitiger Mann. Er ist nicht nur Weltrekordhalter im Rückwärtsskifahren (mit einem Tempo von 131,23 km/h) und Olympiateilnehmer, sondern mittlerweile auch Barbesitzer und Pilot. Zudem begleitet er ausgewählte Freestyle-Wettbewerbe als SRF-Experte. Seine Vielfältigkeit brachte ihm den 18. Platz ein. 

Podest in Start-up-Hand

Der erste Platz hat sich der 30-jährige Kevin Schellinger geschnappt. Schellinger ist der Kopf hinter dem Start-up «Oyoba», der ersten Kryptowährungshandelsplattform der Schweiz. Mit seiner Bank, welche er 2017 gegründet hat, will er die Bankenwelt aufmischen. «Wir schreiben das Jahr 2018 und eigentlich sollten alle Banken schon längst digitalisiert sein. Das sind sie aber nicht. Das Firmenziel, die erste digitale Bank des Crypto Valley zu werden, soll hierbei zum Ausdruck bringen, dass wir auf eine neue Finanzwelt setzen, eine Welt der Blockchain und Kryptowährungen», sagte Schellinger anfangs 2018 gegenüber der «Netzwoche».

https://twitter.com/k_schellinger/status/1146542856112398341

Rang zwei geht an Laura Seifert. Die 30-Jährige gründete gemeinsam mit Estefania Tapias «WeSpace». Dabei handelt es sich um einen Co-working- und Community-Space. «WeSpace» soll Frauen nicht nur Büroarbeitsplätze bieten, sondern auch ein Netzwerk. Mit der Bronzenmedaille muss sich Alexis Weil von «Seniors@Work» begnügen. «Diese ermöglicht es, Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen, mit älteren Menschen in Kontakt zu treten und deren fachspezifischen Fähigkeiten und Erfahrung für kleinere und größere Aufträge zu nutzen», beschreibt «Forbes» das Unternehmen. Mit bereits 300 registrierten Senioren möchte Weil nun den deutschen und den österreichischen Markt in Angriff nehmen. 

Mit Hazel Brugger auf dem zehnten Platz reiht sich die erste Prominente ein. Die Kabarettistin, welche auch Autorin und Moderatorin ist, hat bereits den Deutschen Comedypreis, den Swiss Comedy Award und den Deutschen Comedypreis erhalten. Momentan ist sie mit ihrem neuen Soloprogramm namens «Tropical» auf Tour. 

Den 14. Platz belegt der Fussballer des Jahres 2017: Granit Xhaka. Der Arsenal-Star erklärt dem US-Magazin, wie er das geschafft hat: «Mit harter Arbeit, Disziplin, und Glauben, es ganz nach oben zu schaffen.» 

Die komplette Rangliste findet Ihr hier

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