Eine etwas andere Maiensässfahrt 2021
Wegen der Pandemie hat die diesjährige Churer Maiensässfahrt unter speziellen Bedingungen stattgefunden. Die Kinder und Jugendlichen der Stadtschule Chur wanderten im Zeitraum vom 17. Mai bis 10. Juni klassenweise zu den Churer Maienässen, wie die Stadt Chur in einer Mitteilung schreibt. Jede Klasse hielt den Wandertag in einem Klassenfoto fest.
Videobotschaft statt Grossveranstaltung
Auch bei den üblichen Feierlichkeiten auf der Quaderwiese gab es Anpassungen. Anstelle der Grossveranstaltung mit Ansprache wurde am Donnerstag in jeder Klasse eine Videobotschaft abgespielt. Diese zeigte unter anderem Gruppenfotos der einzelnen Klassen sowie Grussbotschaften. Weiter heisst es, der bekannte Schlusssatz der üblichen Ansprache «Und mora isch schualfrei» sei auch Teil der Videobotschaft gewesen. Am Freitag könnten die Churer Schülerinnen und Schüler deshalb ihren freien Tag geniessen.
Vor der Durchführung der Maiensässfahrt herrschte unter der Lehrerschaft eine grosse Unsicherheit und es gab viele offene Fragen. Unter anderem ging es um Schutzmassnahmen, Mindestabstände und Maskenpflicht für Oberstufenschüler.
Maiensässfahrt 2021 wird infrage gestellt
Seit dem Jahr 1854 wandern die Churer Schulkinder in Begleitung der Lehrerinnen und Lehrer an einem Spätfrühlingstag zu den Churer Maiensässen hinauf. Abgeschlossen wird der Tag normalerweise nach der Rückkehr in die Stadt mit dem Umzug vom Martinsplatz zur Quaderwiese, flankiert von Tausenden Zuschauenden. (paa/kea)