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Schweiz & Welt

Ein klares Zeichen für die Lohngleichheit

Südostschweiz
07.11.2019, 13:26 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Das eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann hat sich das Ziel gesetzt, den Unterschied zwischen den Löhnen der beiden Geschlechter zu beheben. Daraus entstand die Charta, eine offizielle Absichtserklärung, welche vor allem eine Überprüfung und Förderung der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor vorsieht.

Die neusten Unterzeichner sind die zwei Gemeinden Glarus und Glarus Süd, welche durch ihre Teilnahme klar bekennen das Problem anzugehen, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst. Bereits 16 Kantone und der Bund (Stand Juli 2019) bestätigten eine Unterzeichnung und zeigen auf, dass die Bereitschaft an der (Lohn) Diskriminierung etwas zu verändern sehr wohl vorhanden ist.

Charta stösst aber nicht nur auf Freunde

Anders als die Gemeinden Glarus und Glarus Süd lehnte der Kanton die Charta ab .«Es seien bereits zahlreiche Bemühungen realisiert worden», so die Begründung in der Mitteilung. Seitens der Gleichstellungskommission löse ein solches Verhalten grosse Enttäuschung aus. Die staatlichen und grossen Unternehmen müssten mit gutem Beispiel vorangehen. Die Kommission fordert den Kanton Glarus weiterhin auf, sich vor dieser Verantwortung nicht zu drücken, sondern mit den beiden Glarner Gemeinden mitzuziehen und pflichtbewusst zu handeln. Glarus Nord lässt als einzige Gemeinde noch auf eine Antwort warten. Ob das Zögern ebenfalls mit einer Unsicherheit betreffend die Absichtserklärung zu tun hat, ist bisher nicht bekannt. (paa)

 

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