Die Zanonis mauern und mauern und mauern
Von Jürg Huber*
Vieles hat sich im Laufe der Zeit auf dem Bau verändert, eines ist gleich geblieben: die Freude an der Arbeit im Freien und der Stolz auf das Geschaffene. Auf jeden Fall erhält man diesen Eindruck, wenn man mit den drei Generationen Zanoni aus Schwanden spricht.
Hier sind nämlich Vater Bruno und Sohn Marco gelernte Maurer bei der Bauunternehmung Trümpi, und seit letztem Jahr hat der Enkel Sandro seine Ausbildung begonnen. «Wenn mein Vater mit der staubigen Kleidung von der Arbeit nach Hause gekommen ist, hat mich das jeweils ganz stark beeindruckt», sagt Marco. So sehr, dass für ihn nie ein anderer Beruf in Frage kam, als er dann 1984 seine Lehre begann. Nun, als Kundenmaurer, gibt er Projekten den Feinschliff oder führt kundenspezifische Anpassungen aus.
Nach der Lehre ist mein nächstes Ziel die Weiterbildung zum Polier.»Sandro Zanoni»
Sein Vater war da eher der Mann fürs Grosse. Kaum ein Kilometer des Abwasserverbandskanals zwischen Linthal und Ennenda, an dem er nicht mitgearbeitet hat. «Mehr als eine Schubkarre und einige Holzbretter hatten wir kaum, um unsere Arbeit bei teilweise schweren Bedingungen zu bewältigen.»