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Schweiz & Welt

Die Verwaltung soll schneller digitalisiert werden

Südostschweiz
08.08.2019, 10:00 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Es war Juni, als die Bündner Regierung ihre vier Ziele präsentiert hat, wie sie die Verwaltung des Kantons Graubünden digitalisieren will. Ein Vorhaben, das gemäss Mitteilung nicht mehr warten könne. Schliesslich würden Kunden die Dienstleistungen der Behörden schnell, unkompliziert und unabhängig von Ort und Öffnungszeiten nutzen wollen. «Mit dem technologischen Fortschritt steigen die Ansprüche und das Bedürfnis der Wirtschaft und der Bevölkerung, Geschäfte digital mit der Verwaltung abwickeln zu können», heisst es in der Mitteilung.

Bündner Regierung will Digitalisierung in der Verwaltung vorantreiben

Seit Donnerstag ist nun klar, wie viel Geld für die Umsetzung dieser sogenannten E-Government-Strategie benötigt wird: Die Bündner Regierung unterbreitet dem Grossen Rat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von neun Millionen Franken. So viel Geld braucht es, um die technischen Grundlagen aufbauen zu können und verwaltungsinterne Voraussetzungen zu erfüllen, um die Strategie von 2020 bis 2023 erfüllen zu können.

Mit dem Verpflichtungskredit könnten laut Regierungsmitteilung die einzelnen Vorhaben flexibler realisiert und die Strategie schneller umgesetzt werden. Nun liegt der Ball beim Grossen Rat.

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