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Schweiz & Welt

Die Südostbahn investiert massiv in neue Züge

Südostschweiz
11.06.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Die Schweizerische Südostbahn (SOB) AG floriert. Dank zweier Sondereffekte kann sie einen Jahresgewinn von 20,8 Millionen Franken ausweisen. Auch ohne Sondereffekte läge der Gewinn leicht höher als im Vorjahr. Das gab Verwaltungsratspräsident Hans Altherr an der 18. GV der SOB im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern bekannt. Die SOB steigerte die Verkehrserträge 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,9 Prozent auf 53,6 Mio. Franken. Bereits im Vorjahr hatte sie eine Zunahme ausgewiesen. Massgeblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen hat neben dem Voralpen-Express auch der umsatzstarke Ringzug S4, der auch in Ziegelbrücke sowie in Mühlehorn hält.

Die Strecke Bern–Zürich–Chur ist nach der Gotthard-Bergstrecke die zweite Linie der im Juli 2017 vereinbarten Kooperation zwischen der SOB und der SBB. Ab Dezember 2021 bietet die Südostbahn den Reisenden eine stündliche Direktverbindung von der Bundeshauptstadt in den Bündner Kantonshauptort Chur unter dem Namen «Aare Linth» an. Dazu hat die SOB im Dezember 2018 zwölf weitere Niederflurtriebzüge bei Stadler bestellt. Die erste Fernverkehrslinie der SOB von Basel/Zürich über die Gotthard-Bergstrecke nach Locarno betreibt die SOB im Rahmen der Kooperation ab Dezember 2020. Die Gotthard-Bergstrecke vermarktet sie unter der Linienbezeichnung «Treno Gottardo». Die im Dezember 2017 bestellten elf Fernverkehrszüge «Traverso» werden im nächsten Jahr ausgeliefert. «Mit dem Einstieg in den Fernverkehr fährt die SOB die drei grössten Städte der Deutschschweiz an und ist zudem im Kanton Tessin präsent», erklärte Hans Altherr.

Der zurückgetretene Verwaltungsrat Hans Flury wird durch Ines Furler ersetzt. (eing)

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