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Schweiz & Welt

Die Kreuzung soll sicherer werden

Südostschweiz
13.03.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Von Lars Morger

Er ist seit Jahren eine Diskussion in der Politik und in der Bevölkerung: der Autobahnzubringer in Reichenburg. Immer wieder gibt es dort schwere Unfälle. Das Bundesamt für Strassen (Astra), der Kanton Schwyz, der Bezirk March und die Gemeinde Reichenburg haben mögliche Sofortmassnahmen – zum Beispiel eine Reduktion auf Tempo 60 – diskutiert. Dabei sei man zu einer Einigung gelangt, die aber vorerst noch geheim bleibt, weil nicht alle involvierten Parteien bei den Diskussionen dabei waren.

Nun will die SVP Reichenburg mit einer Petition erreichen, dass die Sache beschleunigt wird und endlich etwas passiert. Bereits über 1200 Unterschriften wurden für das Anliegen gesammelt, hauptsächlich in den Gemeinden Reichenburg, Benken und Tuggen. Jene Gemeinden sind auch am stärksten betroffen.

Bereits über 1200 Unterschriften

Der Präsident der SVP Reichenburg, Dennis Feusi, will mit der Petition nochmals auf das Problem aufmerksam machen. «Es kann nicht sein, dass in der Sache immer noch nichts passiert ist», macht er seinem Ärger Luft. Die SVP Reichenburg will, dass die Bevölkerung informiert wird. «Diese Geheimniskrämerei muss ein Ende haben. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, was geplant ist. Wir wollen mehr Kommunikation», unterstreicht Feusi.

Noch bis Ende Mai dauert die Unterschriftensammlung in den Gemeinden an. Es ist möglich, dass bis dahin bereits eine Sofortmassnahme für den Zubringer kommuniziert wurde, denn die Umsetzung soll gemäss aktuellen Informationen des Astra voraussichtlich Anfang Juni erfolgen.

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