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Schweiz & Welt

Die Gewinner der widrigsten 84,9 Kilometer

Südostschweiz
28.07.2019, 08:00 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

In der Königsdisziplin (T88) setzte sich eine Bündnerin durch. Die in Flims wohnhafte Luzia Bühler erreichte das Ziel der 84,9 Kilometer langen Strecke von St. Moritz nach Davos nach 10:20:42 Stunden. Von mehreren Stürzen liess sie sich nicht aus dem Konzept bringen und holte auf die Zweitplatzierte Anita Lehmann aus Langnau eine gute halbe Stunde heraus. Dass Bühler überhaupt am Swissalpine Irontrail laufen würde, war lange unklar. Den Entschluss für die Teilnahme fällte sie gerademal einen Tag vor dem Start und hat sich darauf für den Lauf nachgemeldet. 

Den Bedingungen getrotzt

Bei den Männern geht der Sieg an den Aargauer Bernhard Eggenschwiler. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstandes von 17 Minuten auf den spanischen Vorjahressieger Tofol Castanyer blieb der 35-Jährige ruhig und teilte seine Kräfte geschickt ein. Mit den garstigen Bedingungen kam er weit besser zurecht als sein spanischer Konkurrent. «Aus Mallorca stammend und dort lebend, habe ich solche Verhältnisse noch nie erlebt», sagte der Spanier nach dem Rennen. Auch den Sieger Eggenschwiler hätten die Temperaturen beinahe unterkühlt, doch der Aargauer machte je länger das Rennen dauerte Zeit gut und konnte den Spanier schliesslich einholen und sogleich als Führender distanzieren. Nach 9:02:07 Stunden erreichte Bernhard Eggenschwiler das Ziel.

Alte Bekannte

Beim K43 Lauf über 42,7 Kilometer setzte sich bei den Männern Stephan Wenk durch. Der Zürcher hat bereits vor zwei Jahren den Lauf mit Start und Ziel in Davos für sich entschieden. Im Vorjahr belegte er den zweiten Platz. Bei den Frauen gewann die St. Gallerin Corina Hengartner, die vom bitterkalten Wetter überrascht wurde. «Möglichst schnell weiterrennen», lautete fortan ihre Devise, die sie bis ins Ziel erfolgreich verfolgte.

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