Leitung Bauamt: Stelle noch immer vakant
Seit Bekanntgabe des Wechsels an der Spitze des Bauamts fragte die DZ immer wieder einmal nach dem Stand der Rekrutierungsbemühungen. Doch Departemensvorsteher Simi Valär konnte bis heute kein erfolgreiches Abschlussgespräch vermelden. In der Zwischenzeit geht der Betrieb auf dem Bauamt weiter, und immer mehr Fragen bedürfen einer Klärung. Fragen, mit denen sich die DZ kürzlich erneut an Valär wandte. Angesichts der Zeit, die seit Bekanntwerden der Vakanz verstrichen ist, fragte sie, wann eigentlich mit der Suche nach einem oder einer neuen Stelleninhaber respektive -inhaberin begonnen wurde und welches die Gründe sind, warum bis heute noch keine Nachfolge in Sicht ist. Ausserdem wollte die DZ wissen, welche die anstehenden für die Gemeinde wichtigen Geschäfte nun betreue. «Konkret geht es um die Gesamtrevision des Baugesetzes, verschieden Vorhaben rund um das Kongresszentrum, Nutzungskonzepte Areale Valentin Meisser und Schlachthof, Null-Energie-Standard Gemeindeliegenschaften, Ersatzstandorte für soziale Einrichtungen, Schulraumplanung, Umsetzung Aufwertung Davoser See, Solarkonzept Fassaden, Inventar ortsbildprägender und schützenswerter Bauten. Wie geht man damit um?»
Generationenprojekt
Ausserdem wollte diese Zeitung wissen, wer nun das Dossier Generationenprojekt betreue. «Welche Aufgaben können auf Mandatsbasis vergeben werden, und wie sehen solche Lösung für die Gemeinde finanziell aus?», lautet eine weitere Auskunft, die abgefragt wurde. Ob schon eine interimistische Besetzung der Stelle in Betracht gezogen worden sei und über welche anderen Lösungen man nachdenke, lautete eine weitere Position in dem Fragenkatalog. Klarheit geschaffen werden sollte auch bezüglich der Arbeitsbelastung: «Die aktuelle Stellenausschreibung geht von einem Arbeitspensum von 80 bis 100 Prozent aus. Cornelia Deragisch war zu 80 Prozent Gemeindearchitektin und zu 20 Prozent für die Raumplanung zuständig. Für die Raumplanung wurde inzwischen eine eigene Stelle geschaffen. Ist damit die Stelle der Bauamtsleitung mit 100 Prozent nicht überdotiert?» Eine weitere Frage betrifft das Bauamt als Dienstleistungsstelle, die seit Monaten und wahrscheinlich noch auf Monate hinaus ohne Leitung ist. Ob da bereit Abstriche bei den Aufgaben gemacht werden mussten, wollte die DZ wissen und: «Wie lange kann das Bauamt in dieser Weise funktionieren?»