Den «Sommer der Superlative» nochmals übertroffen
Von einem «Sommer der Superlative» konnte die Laaxer Weisse Arena Gruppe schon vor einem Jahr angesichts der Zahlen zur Saison 2020 berichten. Doch anders als in der Sprache können in der Bergbahnbranche sogar die Superlative gesteigert werden: Der Sommer 2021 hat die Vorjahresperiode nochmals übertroffen und ist zu einem «ein Sommer für die Geschichtsbücher» geworden, wie CEO Markus Wolf im aktuellen Geschäftsbericht der Unternehmung schreibt. Das Gästeaufkommen habe alle Rekorde geschlagen. Konkret konnte die Weisse Arena Gruppe mit rund 181'000 Ersteintritten (Vorjahr 172'000) und fast 78'500 Logiernächten (Vorjahr 64'000) neue Bestwerte erzielen. Angebote wie der Baumwipfelpfad hätten bei den Eintritten ebenfalls die kühnsten Erwartungen übertroffen, und auch im «Rocksresort» sei die Nachfrage weiterhin sehr stark, so Wolf.
Mit Omikron wurde es eng
Fortgesetzt wurde der Steigerungslauf im Winter 2021/22: Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen konnte mit rund 957'500 Ersteintritten (Vorjahr 809'000) die vierthöchste Besucherzahl seit dem Beginn der Erhebungen erzielt werden. Zwar habe die Omikron-Welle zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar derart viele Mitarbeitende erfasst, dass die Aufrechterhaltung des Betriebs zeitweise gefährdet gewesen sei, schreibt Wolf, doch habe man grössere Schliessungen verhindern können. Über das gesamte Geschäftsjahr gesehen lagen die Ersteintritte mit knapp 1,14 Millionen Frequenzen über dem bisherigen Rekordjahr 2002/03.
Dementsprechend präsentieren sich auch die Finanzzahlen der Weisse Arena Gruppe für 2021/22. Das Ergebnis setze in fast allen Bereichen neue Massstäbe, heisst es im Geschäftsbericht. Der Nettoumsatz der Gruppe knackte zum ersten Mal die Grenze von 100 Millionen Franken – und zwar deutlich: Er kam auf 129,6 Millionen Franken zu stehen. Das Betriebsergebnis Ebitda erreichte mit 45,1 Millionen Franken einen neuen Rekordwert. Und das sogar dann, wenn man die einmaligen Immobiliengewinne von knapp 15 Millionen Franken aus dem Bau der dritten «Rocksresort»-Etappe abzieht, wie Wolf betont.