Dank Naturschnee durchschnittliche Unfallzahlen
«Vermutlich waren über Weihnachten wegen des guten Wetters und genügend Schnee in der Höhe mehr Schneesportler unterwegs als in anderen Jahren», sagt Christoph Sommer, Chefarzt Unfallchirurgie des Kantonsspitals Graubünden. Dass es trotzdem nicht zu einer überdurchschnittlichen Anzahl Unfällen kam, führt Sommer vor allem auf den Naturschnee zurück. Dieser mache die Pisten weicher und damit «die Stürze etwas glimpflicher», so Sommer. Weiter seien beinahe alle Pisten in der Höhe geöffnet, sodass sich die Skifahrer und Snowboarder besser verteilten. Es traten denn auch weniger Kollisionen auf, wie Sommer weiter ausführt. Im Kantonsspital seien sechs Prozent der Verletzten Schneesportler Opfer einer Kollision geworden.
Von den 60 Schneesportverletzten benötigten 40 gemäss Sommer eine oder mehrere Operationen zur Behandlung von Knochenbrüchen. Andere konnten ohne Operation stationär oder ambulant behandelt werden. (sz)