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Schweiz und Welt

Covid-Auffrischimpfungen weiterhin möglich

Südostschweiz
02.11.2022, 08:21 Uhr
heute um 12:16 Uhr

Während der nationalen Impfkampagne im Oktober haben in Graubünden über 10'000 Personen das erweiterte Impfangebot in Apotheken, Hausarztpraxen und Impfzentren genutzt und eine Auffrischimpfung erhalten, wie der Kanton Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Das Gesundheitsamt Graubünden ziehe ein zufriedenes Fazit. Rund zwei Drittel der Auffrischimpfungen entfallen auf Personen über 65 Jahre.

Das temporäre Boosterzentrum in Chur, welches von der Stadt Chur, dem Kantonsspital Graubünden und dem kantonalen Gesundheitsamt betrieben wird, ist noch bis am Samstag in Betrieb. Um weiterhin einen einfachen Zugang zur Impfung zu ermöglichen, werden auch zukünftig Impfmöglichkeiten in Apotheken, Hausarztpraxen und Impfzentren angeboten – sowohl auf Termin als auch ohne Voranmeldung, wie es weiter heisst.

Für besonders gefährdete Personen

Die Auffrischimpfung im Herbst wird laut Kanton allen besonders gefährdeten Personen empfohlen. Alle anderen Personen ab 16 Jahren können ebenfalls eine Auffrischimpfung erhalten, insbesondere auch Gesundheitsfachpersonen und Betreuende von besonders gefährdeten Personen.

Eine Auffrischimpfung bietet einen vorübergehenden Schutz vor einem schweren Verlauf und kann auch bis zu einem gewissen Grad Arbeitsausfälle reduzieren. Sie kann zudem das Risiko von Long-Covid vermindern.

Verschiedene Impfstoffe

Empfohlen wird vom Kanton die Auffrischimpfung mit mRNA-Impfstoffen (Pfizer/BioNTech oder Moderna) oder den proteinbasierten Nuvaxovid (Novavax). Bivalente mRNA-Impfstoffe, die an die Omikron-Variante BA.1 angepasst sind, sollen für die Auffrischimpfung bevorzugt verabreicht werden. Auffrischimpfungen sollen frühestens vier Monate nach der letzten Impfung oder Genesung erfolgen.

Eine aktuelle Übersicht über die Impfstellen (Apotheken, Hausarztpraxen und Impfzentren) im Kanton Graubünden sowie über die Impfangebote ohne Voranmeldung ist hier aufgeschaltet. (red)

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