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Schweiz & Welt

Chur hat sich verrechnet und schreibt einen 27-Millionen-Gewinn

Südostschweiz
05.03.2019, 15:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Die Stadt Chur ist erfreut über den Rechnungsabschluss 2018. Der Gewinn konnte gegenüber dem Vorjahr um 700'000 Franken gesteigert werden und liegt bei 27,2 Millionen Franken. Er liegt vor allem auch massiv über dem budgetierten Ergebnis für das Jahr 2018: 22,7 Millionen über dem Budget, um genau zu sein. Unter anderem trugen Aufwertungen von Baurechtsgrundstücken und Liegenschaften im Finanzvermögen, höhere Steuererträge und Entgelte für Dienstleistungen und Amtshandlungen zum Erfolg bei. Weiter konnte die Stadt durch Kostendisziplin in der Verwaltung die Ausgaben reduzieren, heisst es in der Mitteilung der Stadt Chur.

Durch das positive Ergebnis und die Budgetunterschreitung bei den Investitionen ergibt sich ein Finanzierungssaldo von 20,8 Millionen Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad der Nettoinvestitionen liegt bei 188 Prozent. Somit konnte die Stadt im vierten Jahr in Folge alle getätigten Investitionen vollumfänglich mit Eigenmitteln finanzieren. Das Investitionsbudget wurde wegen diverser Projektverzögerungen nicht ausgeschöpft. Stadtpräsident Urs Marti meint dazu, die Bedingungen, um jetzt in die Zukunft der Stadt zu investieren, könnten nicht besser sein.

Laut der Mitteilung waren im Jahr 2018 folgende Projekte die wichtigsten: Obere Au Kunstrasenplätze 1 und 3, Altlastensanierung im Alten Forstwerkhof, Mühlbachverlegung in der Oberen Au und der Bau der Bodmerbrücke.

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