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Schweiz & Welt

Bündner Umweltorganisationen pro Zersiedlungsinitiative

Südostschweiz
16.01.2019, 10:25 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Am 10. Februar stimmt die Schweiz über die Zersiedlungsinitiative ab. Sie fordert einen Einzonungsstopp, damit die Menge an Bauzonen in der Schweiz konstant bleibt. Für jede neue Bauzone müsste eine entsprechende Fläche aus der Bauzone ausgezont werden.

Wie die Vereinigung Bündner Umweltorganisationen (VBU) mitteilt, unterstützen die Bündner Umweltorganisationen diese Forderung und damit auch die Initiative. In den vergangenen Jahrzehnten seien viele Quadratmeter Kulturland und naturnahe Landschaften überbaut worden. Jede Sekunde gehe ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Mit der Zersiedlungsinitiative würden die schönen Landschaften in der Schweiz und somit auch in Graubünden bewahrt werden.

Initiative bringt weniger Verkehr

Durch die Zersiedelung steige auch das Verkehrsaufkommen, heisst es in der Mitteilung. Weniger Zersiedelung bedeute auch weniger Verkehrsflächen, denn je dichter die Besiedelung, desto weniger Strassen seien zur Erschliessung nötig. Je kürzer die Distanzen zwischen Wohnort, Arbeitsplatz, Einkaufsmöglichkeit und Freizeit seien, desto weniger brauche es ein Auto. (so)

Zum VBU gehören: Pro Natura Graubünden, WWF Graubünden, VCS Graubünden, ÄrztInnen für Umweltschutz, BVS Bündner Vogelschutz, Naturfreunde Graubünden, Pro Velo Graubünden, Stiftung Bergwaldprojekt, SSES Regionalgruppe und der Graubündner Tierschutzverein.

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