Broncos verpassen Sensation im CEFL-Final in den Schlusssekunden
Central European Football League (CEFL) ist, wenn die Swarco Raiders Tirol gewinnen. Zum dritten Mal in Folge holte sich der Klub aus Innsbruck am Samstag den begehrten europäischen Titel. Im Endspiel an der Ringstrasse in Chur wurde den Österreichern allerdings alles abverlangt. Die Calanda Broncos boten dem auf dem Papier scheinbar übermächtigen Gegner Paroli, ja, sie dominierten das Geschehen teilweise gar. Bis 50 Sekunden vor Schluss lagen die Bündner mit 42:39 vorne, ehe die Raiders mit ihrem letzten Touchdown und dem 46:42 noch die Wende herbeiführten.
Aufschwung nach Horrorstart
Stolz oder Enttäuschung? «Im Moment sind wir sicher enttäuscht», sagte Broncos-Trainer Geoff Buffum nach der Partie, «aber wir dürfen alle unglaublich stolz auf unsere Leistung sein.» Tatsächlich zeigten die Broncos eine Leistung, die ihnen wohl kaum jemand zugetraut hätte. Und dies trotz einem veritablen Horrorstart in die Partie: Bereits nach 15 Sekunden gelang den Gästen der erste Touchdown. Die Bündner liessen sich durch den frühen Rückschlag aber nicht verunsichern, schafften bei erster Gelegenheit den Ausgleich – und legten im zweiten Quarter erstmals vor. Nach einem herrlichen Zuspiel von Quarterback Conner Manning zeichnete Adrian Suenderhauf für das 14:10-Pausenresultat verantwortlich. «Vielleicht haben wir genau einen solchen Schlag zum Start gebraucht, um danach aufzudrehen», so Suenderhauf nach dem Spiel.