Zum Hauptinhalt springen
Schweiz & Welt

Betreutes Wohnen: 43-Millionen-Projekt in Ilanz

Südostschweiz
24.06.2019, 11:43 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Im Jahr 2018 beanspruchte in der Schweiz jeder Einwohner Gesundheitsleistungen in der Höhe von durchschnittlich 1000 Franken pro Monat. Um die jährlich steigenden Gesundheitskosten abzufedern, sollen Menschen, die nicht zwingend auf stationäre Pflege angewiesen sind, Alternativen im Wohnen und in der Betreuung angeboten werden. Gefragt sind vor allem Kleinwohnungen, die mit der Altersvorsorge finanzierbar sind. Laut einer Medienmitteilung setzt hier die Strategie der Sammelstiftung Vita an. Sie will bezahlbaren Wohnraum mit Unterstützungsangeboten kombinieren für die Zeit nach der Pension.

In Ilanz fällt in diesem Sommer der Startschuss für ein elfstöckiges Mehrgenerationenhaus mit 61 Wohnungen, verteilt auf 4500 Quadratmeter. Durch die Sanierung des nebenan liegenden ehemaligen Dominikanerinnenklosters entstehen weitere 16 Wohnungen sowie Praxen und Büroflächen, wie es weiter heisst. Zum Grundangebot im betreuten Wohnen würden Notfallleistungen rund um die Uhr zählen. Die Wahlleistungen sind unter anderem Gastronomie-, Reinigungs- und Wäscheservices. Einen grossen Teil des Leistungsangebotes soll die lokale Spitex Foppa abdecken. Weitere Kooperationen seien angestrebt, etwa mit dem benachbarten Regionalspital.

Das Projekt beläuft sich auf rund 43 Millionen Franken, im Oktober 2021 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

Mehr zum Thema: Wirtschaft, Wohnen
Betreutes Wohnen: 43-Millionen-Projekt in Ilanz | Südostschweiz