Bergün Filisur will neue Wege gehen
Für den Tourismus der Gemeinde Bergün Filisur sind bisher die Gemeinde selbst, der Verein Bergün Filisur Tourismus (BFT) und die Sportbahnen Bergün AG (SBA) verantwortlich gewesen. Nun soll sich das ändern, wie aus einer Mitteilung der Gemeinde hervorgeht. Im Raum stehen verschiedene Vorschläge, die unter anderem vorsehen, dass die touristischen Aufgaben in einer Organisation zusammengelegt und das Kurtaxengesetz überarbeitet werden.
Gedanken über die Zukunft
Mit der Fusion der Gemeinden Bergün/Bravuogn und Filisur, den veränderten Bedürfnissen der Gäste sowie anstehenden Projekten in der Region habe sich die Situation für den Tourismus in der Destination verändert, heisst es. Hinzu komme, dass die Ressourcen aller touristischen Anbieter seit vielen Jahren knapp sei. Aus diesen Gründen haben sich die Leitungsgremien der Destination Gedanken über die Zukunft gemacht, wie es heisst.
Im Zentrum der Überlegungen standen dabei einerseits die zu verfolgenden Projekte, anderseits die Tourismusstrukturen und die Finanzierung des touristischen Angebots. Zu den Themen liegen nun verschiedene Vorschläge vor.
Vier Themenbereiche
Zusammengefasst handelt es sich um folgende vier Themenbereiche:
1. Zusammenlegung der Aufgaben in eine «schlagkräftige» Organisation
Die touristischen Aufgaben der Gemeinde, der SBA und des Vereins BFT sollen zusammengelegt werden, um Schnittstellen abzubauen und die Effizienz zu steigern. Die Zusammenlegung soll erfolgen, indem der Verein BFT aufgelöst wird und dessen Tourismusaufgaben an die SBA übergehen. Die bisherige Aktiengesellschaft SBA würde einen neuen Namen erhalten, heisst es weiter. Als Projekttitel wurde Visit Val Alvra AG (VVA) gesetzt.